Schweres Erdbeben in der Karibik - Tsunami-Warnung aus den USA

Nach Angaben des Geoforschungszentrums Potsdam hatte das Beben eine Stärke von 7,3.

Für Honduras, Kuba, Mexiko, Belize und Jamaika wurde vor einer "Bedrohung" durch bis zu einem Meter hohe Wellen gewarnt. Das US-Tsunamiwarnzentrum erklärte, in einem Umkreis von tausend Kilometern seien "gefährliche Tsunamiwellen" möglich. Das Pacific Tsunami Warning Center sprach von einer Tsunamigefahr für Puerto Rico und die Jungferninseln. Berichte über Schäden oder Opfer gibt es bisher nicht. Laut den USGS-Experten sei die Wahrscheinlichkeit schwerer Schäden und Todesopfer gering. In den Nachbarländern Guatemala, Costa Rica und El Salvador war der Erdstoß ebenfalls zu spüren.

Der honduranische Präsident Juan Orlando Hernández erklärte, die Behörden des Landes hätten das Notfallsystem aktiviert. Auch im mexikanischen Teilstaat Quintana Roo mit den beliebten Urlaubsorten Cancun und Playa del Carmen spürten die Menschen das Beben. "Bitte bleibt ruhig, meldet Notlagen und folgt den Anweisungen des Katastrophenschutzes". Im vergangenen September war Mexiko von zwei starken Erdbeben erschüttert worden.

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