Skifliegen: Stjernen feiert auf Kulm Premiere

Der 29-Jährige, dessen Vater Hroar ebenfalls einmal im Weltcup gewann, rettete 2,5 Punkte Vorsprung auf seinen Landsmann Daniel Andre Tande, der mit der Tagesbestweite von 240,5 Meter im zweiten Durchgang noch von Platz sieben vorrückte. Am Kulm lassen die DSV-Skispringer noch Luft nach oben, ein Deutscher scheidet aus.

Eine Woche nach dem ersten Highlight des Winters, der Vierschanzentournee, müssen sich die Skispringer etwas umstellen, denn in den kommenden zwei Wochen steht vor allem das Skifliegen wieder im Mittelpunkt. In Abwesenheit des weiterhin verletzten Richard Freitag konnte die Mannschaft von Cheftrainer Werner Schuster im Kampf um die Top-Weiten nicht mitmischen. Polens Überflieger Kamil Stoch lag sechs Tage nach seinem Tournee-Triumph als 16. mit 202,0 m ebenfalls weit zurück. Daneben schafften aus der deutschen Mannschaft außerdem Pius Paschke (28.), Stephan Leyhe (34.) und Andreas Wank (39.) den Sprung in den Wettbewerb.

Karl Geiger musste nach einer ordentlichen Vierschanzentournee hingegen einen Rückschlag hinnehmen. Der noch amtierende Weltmeister Peter Prevc (Slowenien), der sich den Titel 2016 beim bislang letzten Wettkampf am Kulm gesichert hatte, belegte mit 206,0 m Platz zwölf. Dritter wurde der viermalige Olympiasieger Simon Ammann aus der Schweiz, der erstmals seit fast drei Jahren wieder auf dem Podium stand. Für Jubel unter den - nicht besonders zahlreich erschienen Zuschauern am Kulm - sorgte auch Clemens Aigner, der mit 208,5 Metern guter 13. wurde.

Weltrekordler Stefan Kraft katapultierte sich im zweiten Durchgang mit einem Flug auf 223,5 Meter auf den elften Rang vor.

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