Südkorea will Handel mit Kryptowährung verbieten

Einem gesetzlichen Verbot des Handels mit Bitcoin und anderen Digitalwährungen müsste zudem die Mehrheit des Parlaments zustimmen.

Die Industrie des Bitcoin-Schürfens liegt zu einem Großteil in den Regionen Chinas, die niedrige Energiepreise anbieten können, da es dort Kohle- und Wasserkraftwerke sowie ein kühles Klima gibt.

Die südkoreanische Regierung hat am Donnerstag angekündigt, den Handel mit Kryptowährungen wie Bitcoin zu verbieten.

"Für den Krypto-Markt hätte dies negative Konsequenzen, da in Südkorea große Volumen gehandelt werden", sagte Marktanalyst Milan Cutkovic vom Handelshaus AxiTrader. Anlass dazu war die Äußerung des südkoreanischen Justizministers Park Sang-ki, ein Gesetz herausgeben zu wollen, das den Handel mit Kryptowährungen in dem Land verbieten soll.

Der Wert der Kryptowährung Bitcoin ist großen Schwankungen ausgesetzt. "Wenn Südkorea jetzt im Alleingang Bitcoin verbieten sollte, wird das keinen wirklichen Effekt auf die Preise haben". Dieser Prozess heißt Mining.

Vor ein paar Jahren noch ging das auf dem heimischen Computer. Inzwischen aber sind riesige Rechenzentren entstanden, 3000, 4000, 5000 Computer in Reihe geschaltet, ausgerüstet mit den modernsten Grafikkarten, neuerdings auch mit Spezialprozessoren. Um sie betreiben zu können, braucht es sehr viel Strom. Besonders preiswert war das bisher in China. Die Kosten pro Kilowattstunde sind in der Volksrepublik im Schnitt fünfmal geringer als vielerorts in Europa. Auch in Sichuan an der Grenze zu Tibet sind in den vergangenen Monaten etliche dieser Datenminen eröffnet worden.

Die hohen Energiekosten tragen jedenfalls nur noch mehr dazu bei, dass China es auf Kryptowährungen abgesehen hat. Das Netzwerk sei in der Lage, das auszugleichen. Bis zur nächsten Hiobsbotschaft.

Insidern zufolge will sich der Senat im kommenden Monat mit den Risiken von Kryptowährungen befassen. Immer mehr Aufsichtsbehörden und Regierungen warnen daher vor einem Engagement. Die Befragung der Chefs der Börsenaufsicht (SEC) sowie der Derivate-Aufsicht (CFTC), Jay Clayton und Christopher Giancarlo, sei für Anfang Februar angesetzt.

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