Tote durch Schlammlawinen in Kalifornien

Ihre Leichen seien in Montecito nahe Los Angeles unter Haustrümmern und in Schlamm entdeckt worden, meldeten örtliche Medien. Es sei wahrscheinlich, dass die Zahl der Opfer noch steigen werde.

Auslöser der Schlammlawinen und Sturzflut war selten heftiger Regen. Dadurch sei ein Bach über die Ufer getreten und von Hängen oberhalb von Montecito hätten sich Schlamm und Gesteinsbrocken gelöst. Mehrere Menschen in der Region wurden als vermisst gemeldet, wie die Feuerwehr der "Los Angeles Times" mitteilte. Der Sheriff des Bezirks Santa Barbara, Bill Brown, sagte, nach dem Fund von 13 Leichen rechne er mit weiteren Todesopfern.

Die Feuerwehr setzte nach eigenen Angaben Rettungshunde ein, um nach möglichen Opfern zu suchen. In Los Angeles fiel gemäss den Angaben so viel Regen wie seit vielen Monaten nicht mehr. Eine 14-Jährige saß mehrere Stunden in einem zerstörten Haus in Montecito fest, bevor sie von den Einsatzkräften in Sicherheit gebracht wurde.

Einsatzkräfte retteten Dutzende Bewohner aus ihren Häusern, dabei kamen auch Hubschrauber zum Einsatz.

Erschwert wurden die Rettungseinsätze durch die Sturmschäden. Bäume seien umgestürzt und Stromleitungen beschädigt, zitiert der Sender Amber Anderson. Eine wichtige Schnellstraße entlang der Küste war auf einer Länge von etwa 50 Kilometern unbefahrbar. Durch den entstandenen Kahlschlag konnte der Boden die Wassermassen nun nicht mehr aufnehmen.

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