Trump spricht von "sehr guter Beziehung" zu Kim Jong-un

US-Präsident Donald Trump hat nach eigener Aussage wahrscheinlich ein gutes Verhältnis zum nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-un. "(.) Ich denke, ihr seid da überrascht". Die neueste Runde im Streit um das nordkoreanische Atomwaffen- und Raketenprogramm habe Kim "ohne Zweifel gewonnen", sagte Putin am Donnerstag in Moskau. Kim zieh den US-Präsidenten, geistesgestört zu sein. Daraufhin hatte Trump getwittert: "Warum sollte Kim Jong-un mich alt nennen, wenn ich ihn NIE klein und dick nennen würde". Immer wieder überzogen sich Kim und Trump gegenseitig mit Beleidigungen und Drohungen. In mehreren Berichten wurde die große Sorge geäußert, die USA bereiteten sich auf einen Krieg mit Nordkorea vor.

Der Frage, ob er mit Kim gesprochen habe, wich Trump aus. "Ich werde nicht sagen, ob oder ob nicht". Am Mittwoch erklärte sich Südkoreas Staatschef Moon Jae zu einem Treffen mit Kim bereit.

Harsche und persönliche Kommentare auf Twitter bezeichnete Trump in dem Interview als Teil einer breiteren Strategie. "Und dann, auf einmal, ist jemand mein bester Freund".

Es gebe keine Hindernisse, die Nordkorea nicht überwinden könne, auch wenn die Feinde das Land zehn oder 100 Jahre lang sanktionieren würden. "Sie mir 30. Ich bin ein sehr flexibler Mensch". Diese müssten aber zur richtigen Zeit und unter den richtigen Umständen stattfinden, hieß es vom Weißen Haus ohne nähere Erläuterung.

NAFTA wird derzeit zwischen den USA, Kanada und Mexiko neu verhandelt und ist seitens der USA unter Beschuss.

Die Diskussion über das Freihandelsabkommen will Trump bis nach der Wahl in Mexiko am 1. Juli offenhalten. "Das will ich nicht kommentieren".

Ausgabe: