Trump verkauft Kampfjets - die nur im Ego-Shooter "Call of Duty" existieren

Handelt es sich um eine Superwaffe, von der die Öffentlichkeit bisher nichts wusste?

Höchstwarscheinlich hat sich Donald Trump nur versprochen, da er von einer vorgefertigten Aussage abgelesen hat. F-52? Kein Militärexperte hatte je davon gehört, dass die Vereinigten Staaten einen solchen Jet entwickeln würden.

Der amerikanische Präsident sagte in einer Pressekonferenz mit der norwegischen Premierministerin Erna Solberg, die USA hätten dem Land Kampfflugzeuge des Typs F-52 verkauft - und sorgte damit für einige Verwirrung.

Die Wahrheit ist: Tun sie auch nicht.

Auf Nachfrage teilte der Hersteller der F-35, Lockheed Martin, mit, Norwegen habe den Kauf von 40 Maschinen autorisiert. Die F-35 gilt als der modernste Jet, den Amerika besitzt - ganz so ausgereift wie die virtuelle F-52 ist er aber wohl nicht. Er existiert nur im Videospiel "Call of Duty", dort können Spieler ihre Gegner in atemberaubender Geschwindigkeit verfolgen und außer Gefecht setzen. Geht es allerdings nach US-Präsident Donald Trump, dann gibt es die Flugzeuge gar nicht.

Migranten aus Lateinamerika auf ihrem Weg nach den USA
Eduardo Verdugo Trump beschwert sich über Migranten aus „Drecksloch“-Ländern

Die Entwicklung verschlang fast 400 Milliarden Dollar, dennoch beklagen Piloten nun, die Maschine reagiere schwerfällig, zudem sei die Sicht aus dem Cockpit schlecht.

"Im November haben wir begonnen, die ersten F-52- und F-35-Kampfjets zu liefern".

Die F-35 gibt es allerdings wirklich.

In Call of Duty Advanced Warfare fliegen Spieler die fiktive F-52 in der 13. Mission des Shooters durch einen Canyon. Tatsächlich angekommen dürften aber nur die Flugzeuge des Typs F-35 sein, die Norwegen auch bestellt hat.

Ausgabe: