Tsunamiwarnung nach starkem Beben vor Alaska

Eine mögliche Tsunami bräuchte drei Stunden, um den US-Bundesstaat Washington zu erreichen und fünf Stunden bis Hawaii.

Ein Erdbeben der Stärke 8,2 im nördlichen Pazifik hat am Dienstagvormittag zu einer Tsunamiwarnung für Teile Alaskas und Kanadas geführt. Die US-Erdbebenwarte bezifferte die Stärke auf 7,9. Es ereignete sich um 10.30 Uhr Schweizer Zeit.

Der US-Wetterdienst gab eine Tsunami-Warnung für Alaska, die Westküste Kanadas und Hawaii heraus. Wie viel Schaden das Beben ausgelöst hat, ist nicht bekannt.

Das Epizentrum lag der Erdbebenwarte zufolge 278 Kilometer südöstlich der Stadt Kodiak im Golf von Alaska. Das Beben ereignete sich in zehn Kilometern Tiefe. In Kodiak verspürten die Menschen laut Augenzeugen einen leichten Erdstoß. Eine Untersuchung werde durchgeführt. Dieser Ring rund um den Pazifischen Ozean ist geologisch eine der gefährlichsten Regionen der Erde, weil an ihm verschiedene Platten der Erdkruste aufeinandertreffen. Erst war von einer Stärke von 8,2 die Rede, das USGS hat das Beben nun auf 7,9 zurückgestuft.

Der mehr als 40 000 Kilometer lange "Feuerring" reicht von der süd- und nordamerikanischen Westküste über Alaska, Russland, Japan bis hin nach Südostasien.

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