Uno: Wetten, dass auch du dieses Kartenspiel schon immer falsch gespielt hast?

Aber, liebe UNO-Player, wir haben das Kartenspiel tatsächlich unser ganzes Leben lang falsch gespielt. Und kaum können die kleinen Hände von Kindergartenkindern das Blatt halten, hauen sie sich gegenseitig Plus-2- und Richtungswechsel-Karten um die Ohren. Auch andere Aktionskarten beeinflussen diese Regel nicht. Und das macht selbst bei einem Spiel wie "Uno" Sinn.

Zu den besonderen Karten gehörte der "Zieh 4"-Joker".

Eine Facebooknutzerin hat sich jetzt die Zeit genommen die Spielanleitung (hier als pdf) einmal genauer anzusehen. Doch der Blick in das Regelwerk wird zur unerwarteten Offenbarung.

LaToya McCaskill Stallings hat sich offenbar die Mühe gemacht, sich in die Tiefen der Uno-Spielregeln einzuarbeiten - und dabei eine Vorgabe zu Tage fördert, die die meisten Uno-Zocker bass erstaunt hat: Die Plus-4-Karte darf laut offizieller Anleitung nur dann gelegt werden, wenn der Spieler keine Karte in der Hand hält, die der Farbe auf dem Stapel entspricht. Tut er es dennoch und verschweigt die grüne Karte, darf das mutmaßliche Opfer verlangen, dass er seine Karten offenlegt.

Zeigt sich dann, dass die "Zieh 4"-Karte nicht hätte gelegt werden dürfen, muss der Betrüger vier Karten ziehen". Bestätigt sich der Schummelverdacht jedoch nicht, muss der Herausforderer sechs Karten ziehen. Wenn der Spieler keine farblich passende Karte auf der Hand hat, sondern nur eine passende Zahl, darf er die +4-Karte jedoch legen. Manche Twitter-Nutzer vermuten gar, dass alle Spiele der vergangenen zehn Jahre wiederholt werden müssten.

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