Wegen sexistischer Äußerungen entlassener Entwickler verklagt Google

Ein ehemaliger Google-Entwickler geht in den USA juristisch gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber vor.

Es werde ein Prozess wegen Diskriminierung angestrengt, teilte die Anwaltsgruppe Dhillon mit.

Los Angeles - Ein von Google wegen sexistischer Äußerungen gefeuerter Software-Entwickler hat den IT-Konzern verklagt. Weiße Männer mit konservativen Ansichten würde demnach bei Google benachteiligt, heißt es in der vonTechcrunch hochgeladenen Klageschrift, die bei einem Bundesbezirksgericht in Nordkalifornien eingereicht wurde. Ihr Mandant James Damore und andere würden diskriminiert wegen ihrer "konservativen politischen Ansichten", weil sie Männer seien und kaukasischer Herkunft. Der Software-Entwickler hatte in einem Schreiben den geringen Anteil von Frauen in der Technologiebranche mit biologischen Unterschieden zwischen den Geschlechtern erklärt.

Laut Klage würden bei Google Personen, die etwa in Gleichstellungsfragen von der Mehrheitsmeinung abweichende Sichtweisen äußerten, systematisch isoliert, bestraft und gar entlassen. Frauen und ethnische Minderheiten würden damit bevorzugt, zugleich weiße Männer als weniger wünschenswerte Arbeitskräfte verunglimpft. Google begründete die Kündigung damit, dass Damore gegen interne Verhaltensregeln verstoßen und Stereotype weiterverbreitet habe.

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