Wir werden unsere Spieler noch umbringen

Pep Guardiola ist dennoch nicht rundum happy.

Der englische Fußball-Topklub Manchester City ist mit einem Sieg in der Premier League in das neue Jahr gestartet. "Schaut Euch an, wie viele Spieler muskuläre Probleme haben", fügte er hinzu. Ein Auszug: 19. Spieltag am 23. Dezember, 20. Spieltag am zweiten Weihnachtstag, 21. Spieltag am 30. und 31. Dezember, 22. Spieltag dann 48 Stunden später, zum Teil am Neujahrstag.

Für Arsenal-Teammanager Wenger war der West-Midlands-Auftritt seiner Elf, die sich an den zuvor punktgleichen Tottenham Hotspur (am Donnerstag gegen West Ham United) vorbeischoben, das 811. Premier-League-Spiel als Trainer seit seinem Amtsantritt bei den Gunners im Oktober 1996. Ich weiß, die Show muss weitergehen, und es ist eigentlich egal, mit wem sie weitergeht. Damit kam Ferguson von 1986 bis zu seinem Rücktritt vor vier Jahren bei den Red Devils auf 1033 Begegnungen in Englands höchster Spielklasse. "Die Verbandsbosse müssen darüber nachdenken. Wenn ein Trainer nicht da ist, ist es ein anderer, wenn Spieler nicht da sind, sind es andere", setzte Guardiola seinen Appell fort. Die Spieler müssten geschützt werden: "Wir müssen über die Hauptdarsteller reden". In den Augen von Guardiola geht man mit diesem Spielplan definitiv zu weit: "Wir sind hier nicht beim Basketball oder beim Tennis - die Spieler brauchen Regeneration". Er wird den Citizens Wochen, wenn nicht sogar Monate lang fehlen. Immerhin: Der Brasilianer, der nach seiner verletzungsbedingten Auswechslung beim 0:0 bei Crystal Palace hemmungslos geweint hatte, muss nicht operiert werden.

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