Zwei Böller-Tote in Deutschland

Im Berliner Unfallkrankenhaus gab es laut Klinik-Angaben in der Silvesternacht fünf Amputationen nach Böller-Explosionen, insgesamt erlitten 21 Menschen Verletzungen.

Nach Angaben der "Märkischen Allgemeinen" (MAZ) wurde ein Mann (35) im Landkreis Märkisch-Oderland getötet, nachdem er einen Böller gezündet hatte und dieser vor seinem Körper explodierte. Er verstarb noch an der Unfallstelle, wie Torsten Herbst, Sprecher des Brandenburger Polizeipräsidiums, sagte.

In Kleinmachnow (Potsdam-Mittelmark) starb ein 19-Jähriger. Auch er starb noch an der Unfallstelle. Er wollte nach Polizeiangaben ein selbstgebautes Feuerwerk zünden.

In Flecken Zechlin im Kreis Ostprignitz-Ruppin wurde ein Junge (11) durch einen Böller schwer im Gesicht verletzt. Zwei Tote zum Jahreswechsel durch "unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerkskörpern" hätte es noch nie gegeben. Er kam in einem Spezialklinik.

Ausgabe: