Amoklauf in Florida: Schülerin kritisiert Donald Trump

Sie kritisieren, dass sich trotz einer nicht abreißenden Serie von Bluttaten an Schulen und anderen Einrichtungen nichts an den laschen Waffengesetzen in den USA geändert habe.

Gonzalez ist Schülerin der Marjory Stoneman Douglas High School in Parkland, in der ein früherer Mitschüler am Mittwoch mit einem Schnellfeuergewehr 17 Menschen getötet hatte.

Die Schülerin der von dem Amoklauf betroffenen Marjory Stoneman Douglas High School kritisierte Trump dafür, im Präsidentschaftswahlkampf 2016 Gelder der NRA angenommen zu haben. "Schämen Sie sich, schämen Sie sich", skandierten die Demonstranten daraufhin. "Ich weiß es: 30 Millionen Dollar".

Die Wutrede der Schülerin wurde umgehend zum Renner in den sozialen Netzwerken. Der Präsident äußerte sich erstmals nach dem Blutbad zum US-Waffenrecht und erhob Vorwürfe gegen die Demokraten. Wütend und unter Tränen verurteilt eine junge Frau die Reaktion des US-Präsidenten Donald Trump auf den jüngsten Fall von Waffengewalt.

Donald Trump (71) und Ehefrau Melania (47) besuchten am Freitagabend (Ortszeit) Überlebende des Highschool-Amoklaufs von Parkland. Es sei "sehr traurig", dass das FBI die "vielen Signale" des Todesschützen übersehen habe, schrieb Trump am Samstagabend (Ortszeit). Die Bundespolizei verwende zu viel Zeit, die sogenannte Russland-Affäre im Wahlkampf zu untersuchen.

Die US-Bundespolizei FBI musste am Freitag zugeben, dass die Behörde einem entscheidenden Hinweis zu dem späteren Amokschützen nicht nachgegangen ist. Demnach hatte ein Anrufer das FBI bereits am 5. Januar telefonisch informiert, dass Cruz möglicherweise eine Schießerei an einer Schule plane.

Trump hatte zuvor auf Twitter geschrieben, dass er Menschen treffen werde, deren "Leben komplett zerbrochen seien". "Sie (das FBI) verbringen zu viel Zeit mit dem Versuch, geheime Absprachen zwischen Russland und der Trump-Kampagne zu beweisen - es gibt keine geheimen Absprachen".

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