Bericht: Niki einigt sich mit Lufthansa auf Vermietung zahlreicher Maschinen

"Es gibt noch keine Entscheidung", erklärte hingegen der Eurowings-Sprecher.

Das Manager Magazin hatte unter Berufung auf Unternehmenskreise berichtet, dass sich beide Seiten über die Vermietung von Maschinen einig seien. Die Lufthansa hatte ursprünglich von den Air-Berlin-Gläubigern den Zuschlag für den Ferienflieger Niki bekommen, doch der Plan scheiterte am Widerstand der EU-Kommission wegen Bedenken über zu starke Wettbewerbsbeschränkungen. Daher wurde spekuliert, ob Lauda Motion unter anderem im sogenannten Wet-Lease Flüge im Namen von Condor durchführen könnte. Lauda selbst sagte am Donnerstag: "Wir haben darüber diskutiert, aber es ist noch nichts passiert". Eurowings musste ohnehin mit Niki Lauda über die Rückübertragung von Flugzeugen sprechen, welche die Lufthansa bereits 2017 im Vorgriff auf die letztlich gescheiterte Übernahme der NIKI übernommen hatte, heißt es. Heute, Freitag, ist klar, dass der vorrangige Partner von Lauda die Thomas-Cook-Tochter Condor ist - so wie es Lauda immer angekündigt hatte. Das wollte man bei Thomas Cook aber nicht bestätigen. Lauda Motion habe nicht die Niki-Markenrechte erworben, fügte der Sprecher auf Anfrage hinzu. Auch der Pressesprecher des Konkurrenten Austrian Airlines bestätigte am Donnerstag Gespräche mit Lauda über eine Kooperation. ACMI steht in der Luftfahrtbranche für das Vermieten von Flugzeugen (Aircraft), Flugpersonal (Crew), Wartung (Maintenance) und Versicherung (Insurance). Sollte Lauda seine Flugzeuge und Crews tatsächlich lediglich an andere Gesellschaften verleasen, würde für den Endkunden kein sichtbar neues Angebot entstehen.

Ausgabe: