Berlinale 2018: So bekommt Ihr Tickets für das Festival

Dieter Kosslick leitet die Berlinale seit 2001. Festivaldirektor Dieter Kosslick betonte, ein koreanisches Gericht habe den Vorwurf der sexuellen Nötigung mangels Beweisen zurückgewiesen. Nein, das Foto ist natürlich vom vergangenen Jahr. Die Berlinale gilt mit mehr als 300.000 verkauften Karten (Standard-Preis: 12 Euro) als weltweit größtes Publikumsfestival seiner Art. Für den Mann mit dem roten Schal, der als Gastgeber von Angelina Jolie und Brad Pitt bis George Clooney, Pierce Brosnan, Meryl Streep und Jane Fonda schon reihenweise Promis auf dem roten Festival-Teppich begrüßte, ist es die vorletzte Berlinale als Chef. In Hollywood trugen die Schauspielerinnen schwarz. Deshalb müsse auch die Berlinale eindeutig Position beziehen. Die Preise starten bei 4 Euro, für die Filme im Wettbewerb um die Bären-Trophäen fallen 15 Euro an.

Bei all den zweifellos wichtigen Debatten wurde erstmals im Vorfeld kaum ein Wort über das Programm verloren.

In "Isle of Dogs "wird die Welt aus der Sicht von Hunden erzählt".

"Super finde ich auch, dass ein Wes-Anderson-Film ["Isle of Dogs"] die Berlinale eröffnet. Christian Petzold ist mit "Transit" am Start, der auf Anna Seghers" gleichnamigem Roman basiert. "3 Tage in Quiberon" von Emily Atef erzählt von einem Interview, das Romy Schneider 1981 dem "Stern"-Reporter Michael Jürgs in Quiberon gegeben hat". Gespielt wird sie von Marie Bäumer. Es geht um die Zwillinge Robert und Elena im letzten gemeinsamen Sommer an der Schwelle zum Erwachsenwerden. Das sagte der diesjährige Jury-Präsident Tom Tykwer in Berlin vor Beginn des elftägigen Festivals.

US-Regisseur Gus Van Sant ist mit "Don't Worry, He Won't Get Far on Foot" über den Zeichner John Callahan vertreten. Auf dem zehntägigen Festival werden rund 17.000 Fachbesucher aus über 120 Ländern erwartet. Ihm zur Seite stehen die belgische Schauspielerin Cécile de France, die US-Produzentin Adele Romanski, der japanische Filmkomponist Ryuichi Sakamoto, die US-Filmkritikerin Stephanie Zacharek und der spanische Filmhistoriker Chema Prado.

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