"Black Panther" bricht Rekorde bei Kinostart in USA und Kanada

Wie bereits der Name vorwegnimmt, dreht sich der Blockbuster um den "Black Panther", seines Zeichens Beschützer und Krieger Wakandas. Gemeinsam mit seiner engen Verbündeten Nakia (Lupita Nyong'o) versucht Black Panther sein Land vor den Feinden und der weltweiten Enthüllung zu schützen.

Der Medien-Analyst Paul Dergarabedian bezeichnete den Film als "Beweis, dass das große Leinwand-Erlebnis möglicherweise die mächtigste Plattform für Wandel in unserer Gesellschaft ist". "Variety" zufolge könnte der Superheldenfilm dank des Feiertags sogar 218 Millionen Dollar (176 Millionen Euro) einspielen. Zum Start ist der Streifen mit voller Wucht in den Kinos in Nordamerika eingeschlagen.

Auf dem zweiten Platz der Kinocharts hielt sich dem Branchendienst "Box Office Mojo" zufolge der Zeichentrickfilm "Peter Hase", der im März in den deutschen Kinos starten soll. Auf Platz vier hielt sich die Action-Komödie "Jumanji: Willkommen im Dschungel".

Black Panther greift viele Rituale aus dem afrikanischen Raum auf und orientierte sich auch musikalisch und modisch stark an traditionellen Gewändern und Gesängen, sowie an der neuen, aufstrebenden Kunst- und Kultur-Szene, wie sie beispielsweise in Nigeria auch bei den ersten Vorführungen des Films zelebriert wurde. Mehr als 415 000 Besucher sahen den Actionfilm von Regisseur Ryan Coogler von Donnerstag bis Sonntag, wie Media Control am Montag mitteilte.

Im Vorfeld ließen die veröffentlichten Trailer bereits vermuten, dass sich Black Panther trotz der farbenfrohen Gewänder in eine andere, ernstere Richtung bewegen wird, als die letztjährigen Verkaufsschlager "Guardians of the Galaxy Vol.2" und "Thor Ragnarok", die farbenfrohe Spektakel lieferten, von einigen Fans aber aufgrund mangelnden Tiefgangs eher in die Kategorie Spaßfilm geschoben wurden. In Kanada und den USA spielte er am Startwochenende 192 Millionen Dollar (155 Mio Euro) ein.

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