Caritas: Klage um Handy-Lüge gewonnen

Dagegen wehrt sich die Hilfsorganisation - und hat endlich Erfolg.

Die Caritas freute sich über den ersten Erfolg - mit diesem Post.

Eine Werbekampagne der Caritas, um gegen die Handy-Lüge anzukämpfen. Der Poster bekannte sich vor dem Wiener Handelsgericht schuldig. Die Caritas hat noch nie Handys an Flüchtlinge verschenkt und übernimmt auch keine Handykosten. Das hat ihm die Organisation anstelle einer Gegendarstellung angeboten. Nun hat die Caritas eine Klage gegen einen Mann gewonnen, der in einem Online-Forum einer Tageszeitung genau dies behauptet hatte. Immer geht es um Mobiltelefone im Wert von 900 Euro, meistens seien es iPhones, aber immer Smartphones. "Wir glauben, dass Vorurteile am besten durch Begegnung abgebaut werden können", sagt Schwertner.

Urteil gegen Lüge. In Wien wurde ein Mann verurteilt online eine Lüge verbreitet zu haben. Zudem würden Caritas-Mitarbeiter das Geld für die Smartphones in Handyshops bar auf den Tisch legen. Schwertner beklagt eine seit zwei Jahren laufende Schmutzkübelkampagne gegen Hilfsorganisationen: "Deshalb haben wir uns jetzt entschieden, in einzelnen Fällen zu klagen und damit zu zeigen, es gibt eine rote Linie, die nicht überschritten werden darf".

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