Eiskunstläufer Hanyu holt das tausendste Winter-Gold

Yuzuru Hanyu holte sich am Samstag den Titel im Eiskunstlauf der Herren und wiederholte damit seinen Triumph von Sotschi 2014.

Olympiasieger Yuzuru Hanyu (M), der Zweitplazierte Shoma Uno (l), beide aus Japan und der Dritte, Javier Fernandez aus Spanien, lächeln bei der Siegerehrung. "Im Moment denke ich nicht an die dritten Spiele, ich denke an meinen rechten Knöchel, der noch nicht heil ist", so Hanyu - der laut IOC die 1000. Goldmedaille in der Geschichte der Winterspiele gewann. Zweimal Gold in diesem Bewerb en suite hatte zuletzt der US-Amerikaner Dick Button 1948 und 1952 geschafft.

Hanyu hatte sich im November beim Grand Prix in Japan beim Versuch eines Vierfach-Lutz verletzt und war erst nun in Südkorea in die Szene zurückgekehrt.

Für den 23-Jährigen ist es eine historische und emotionale Medaille. Auf eine Teilnahme am vergangenen Wochenende im Teambewerb verzichtete er aber.

Der 23 Jahre alte Hanyu bezwang am Samstag bei den Winterspielen in Pyeongchang vor rund 12 000 Zuschauern in der Gangneung Eisarena mit 317,85 Punkten seinen Landsmann Shoma Uno (306,90) und den Spanier Javier Fernandez (305,24). Der 26-Jährige sorgte bei seinen letzten Spielen nicht nur für das erste spanische olympische Edelmetall im Eiskunstlauf, sondern für die schon zweite Medaille für Spanien in Pyeongchang nach jenem von Regino Hernandez im Snowboard Cross.

Die weitaus beste Kür im Feld zauberte Nathan Chen auf das Eis. Chen war als Co-Favorit in die Konkurrenz gegangen, hatte aber sein Kurzprogramm total verpatzt und war da am Freitag nur 17. geworden.

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