Eurowings will Niki-Flugzeuge mieten

Die Lufthansa-Tochter und der neue Niki-Eigner Niki Lauda seien sich über die Vermietung zahlreicher Maschinen einig, schreibt das "Manager Magazin" in seiner am Freitag erscheinenden Ausgabe.

Eurowings erklärt allerdings auf Nachfrage von airliners.de, eine Entscheidung über eine Kooperation mit Lauda Motion sei noch nicht gefallen. Eurowings sei grundsätzlich an weiteren Wachstumsmöglichkeiten interessiert, sagte ein Sprecher. Eurowings musste ohnehin mit Niki Lauda über die Rückübertragung von Flugzeugen sprechen, die die Lufthansa bereits 2017 im Vorgriff auf die letztlich gescheiterte Übernahme der Niki übernommen hatte. Dabei war offen geblieben, ob die vergleichsweise kleine Gesellschaft einen eigenen Vertrieb aufbauen würde. Das entsprechende Leasingabkommen umfasst sowohl die Maschinen als auch die Crews, ein sogenanntes Wet-Lease. Das wollte man bei Thomas Cook aber nicht bestätigen.

Der Niki-Nachfolger Lauda Motion soll unter anderem in Düsseldorf, Frankfurt, Köln/Bonn, München, Nürnberg und Stuttgart starten. Als nächstes scheiterte auch der britische Luftfahrtkonzern IAG (bzw. dessen Billigtochter Vueling) mit einem Kauf von Niki an einem Rechtsstreit um den Insolvenzort.

Lauda will mit der Fluggesellschaft nun unter dem Namen Laudamotion im März durchstarten. Die Buchungsfreigabe für diese Verbindungen könnte noch im Laufe dieser Woche stattfinden. Von Laudamotion gab es heute auf APA-Anfrage keine Angaben dazu.

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