Familie stirbt und Gaffer verursachen weiteren Unfall

Nach Angaben der Polizei musste der Fahrer eines Sattelzuges auf dem rechten von drei Fahrstreifen zwischen der Anschlussstelle Kronau und dem Autobahnkreuz Walldorf anhalten.

Der schwere Verkehrsunfall auf der A5 nahe dem Autobahnkreuz Walldorf in Baden-Württemberg hat eine Familie in den Tod gerissen. Bei einem weiteren Opfer handelte es sich laut Angaben um den Fahrer eines zweiten Wagens. Dahinter hielten zwei Autos in Fahrtrichtung Frankfurt ebenfalls an. Der Fahrer eines nachfolgenden Lastwagens konnte nicht rechtzeitig bremsen und schob beide Wagen unter den stehenden Lkw. Derzeit sind ein Hubschrauber, fünf Rettungsfahrzeuge, zwei Notärzte, zwölf Rettungssanitäter und zwei Feuerwehrzüge mit insgesamt 30 Feuerwehrmännern aus Kronau und Waghäusel im Einsatz. In der Folge ereignete sich auf der Gegenfahrbahn bei St. Leon-Rot ein weiterer schwerer Auffahrunfall, an dem sieben Autos beteiligt waren - die Behörden sprachen von einem "Gaffer-Unfall" und kritisierten die Leute scharf. Aufgrund des schweren Unfalls bildetet sich ein Stau von mehreren Kilometern. In der Mitteilung der Polizei ist von einem "Gaffer-Unfall" die Rede. "Ist das denn nicht zu schaffen? Das zu lassen mit dem Gaffen?", twitterte die Polizei in Mannheim demonstrativ verärgert.

Es kam zu einem Rückstau von mehreren Kilometern. Die Polizei leitete den Verkehr um. Die Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot beim ersten Unfall.

Das Autobahnkreuz gilt als wichtiger europäischer Verkehrsknotenpunkt, da sich hier die A5 von Dänemark nach Südfrankreich und die A6 von Nordfrankreich nach Tschechien treffen.

"In den beiden Fahrzeugen verstarben mehrere Personen, die genaue Anzahl steht noch nicht fest", teilte die Polizei mit.

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