Feuz gewinnt Silber im Super-G und überrascht sich selber

Mayer, der im Kombinations-Slalom noch spektakulär gestürzt war, ist es damit auch gelungen, die norwegische Dominanz im Super-G zu durchbrechen. Stattdessen sorgt ein Österreicher für verkehrte Welt, die deutschen Starter enttäuschen.

Matthias Mayer hat den Super-G bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang gewonnen. Genauso viele Goldmedaillen hat auch Ski-Legende Hermann Maier geholt.

Doch Sotschi-Olympiasieger Kjetil Jansrud musste sich 18 Hundertstelsekunden hinter Mayer mit Bronze begnügen, Silber holte der Schweizer Beat Feuz (+0,13), der in der Abfahrt hinter Jansrud noch Dritter geworden war. "Ich bin deutlich besser gefahren als in der Abfahrt". "Aber warum soll ich es nicht in vier Jahren noch einmal versuchen?" Für Ferstl (Hammer), der im Dezember den Super-G in Gröden für sich entschieden hatte, reichte es nicht zu einem Platz unter den besten 25. "Als ich Grün aufleuchten gesehen habe, habe ich nur gejubelt", beschrieb der vierfache Weltcupsieger die letzten Meter seiner Gold-Fahrt. Zunächst hatte Jansrud am heiligen Berg Gariwang in Jeongseon mit Startnummer sieben eine Zeit in die Piste gefräst, an der sich auch zwei Starter später Svindal die Zähne ausbiss. In Vancouver 2010 war Svindal der Beste, in Sotschi dann Jansrud.

Doch den Norwegern verging die gute Laune, als Mayer kam und etwas überraschend mit der Startnummer 15 noch mal einen drauf setzte. Nach dem Rennen konnte es der 27-Jährige kaum fassen. Zu diesem Zeitpunkt waren noch nicht alle der 20 Top-Athleten im Ziel.

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