Grippewelle in Deutschland mit neuem Spitzenwert

In der Woche bis zum 18. Februar (KW 7) war dabei die Aktivität akuter Atemwegserkrankungen (ARE) in allen Bundesländern stark erhöht, berichtet die AG Influenza am Robert Koch-Institut. Nach Angaben des Landesuntersuchungsamtes in Koblenz waren es in der vergangenen Woche 899 Influenza-Fälle - nach 664 sowie 537 Fällen in den Wochen davor. Insgesamt sind in dieser Grippesaison bisher rund 82 000 Grippefälle registriert, teilte die Arbeitsgemeinschaft Influenza mit. 86 Prozent der Betroffenen waren 60 Jahre alt oder älter.

Weiterhin sind die Influenza B-Viren mit einem Anteil von 75 Prozent die am häufigsten identifizierten Influenzaviren in dieser Saison. Die Dunkelziffer der Fälle liegt in der Regel deutlich höher, weil nicht von jedem Patient Erregerproben eingeschickt werden. Auch die Zahl der Todesopfer könnte höher liegen, da sich bei einer bakteriellen Lungenentzündung als Todesursache ein möglicher Grippe-Erreger oft nicht mehr nachweisen lässt.

Die Grippewelle in Deutschland hat einen neuen Höhepunkt erreicht.

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