KBA kann Messergebnisse der Umwelthilfe nicht bestätigen

BMW betont seit Bekanntwerden des Abgas-Skandals bei Volkswagen, dass die eigenen Motoren alle rechtlichen Vorgaben erfüllten. Die Untersuchungen des KBA ließen darauf schließen, dass die von der DUH bemängelten Abgaswerte durch erzwungene Fahrsituationen und fehlerhafte Versuchsdurchführung zustande gekommen seien.

Das Kraftfahrtbundesamt (KBA) hat BMW von dem Vorwurf entlastet, in einen neuen 3er-Diesel eine illegale Abschalteinrichtung zur Abgasreinigung eingebaut zu haben.

Der Artikel "KBA kann Messergebnisse der Umwelthilfe nicht bestätigen" wurde am 15.02.2018 in der Kategorie News von ampnet mit den Stichwörtern BMW, Deutsche Umwelthilfe, KBA, News, veröffentlicht.

Der Verein Deutsche Umwelthilfe (DUH) hatte im vergangenen Jahr einen 320d unter die Lupe genommen und dem Autobauer vorgeworfen, die Software der Motorsteuerung manipuliert und eine illegale Abschalteinrichtung eingebaut zu haben. Informationen der "Wirtschaftswoche" zufolge hätten die Vorwürfe vom KBA zwar nachvollzogen werden können, seien aber nicht als normale Fahrbedingungen einzustufen gewesen. "Grundsätzlich gilt: Fahrzeuge der BMW Group werden nicht manipuliert". Entwicklungsvorstand Klaus Fröhlich erklärte, bei BMW würden Fahrzeuge nicht manipuliert. "Das Vorgehen der DUH halten wir deshalb für unseriös und ohne jegliche Aussagekraft", so Fröhlich.

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