Langsam Essen schützt vor Dickwerden

Während die langsamen Esser einen durchschnittlichen BMI von etwas über 22 hatten, hatten die normalen Esser einen BMI von durchschnittlich 23,5 und die schnellen Esser hatten einen durchschnittlichen BMI von etwa 25, zugleich stieg der Taillenumfang mit einem schnelleren Ess-Tempo.

Fukuoka. Langsam essen könnte vor dem Dickwerden schützen. Die Probanden waren älter als 40 Jahre und litten alle bereits an Diabetes.

Stefan Kabisch vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung kommentierte die Studie: "Das Ergebnis ist grundsätzlich plausibel, allerdings wird man die Stärke des Effekts relativieren müssen". Dieser Wert beschreibt das Verhältnis von Körpergewicht zu Körperoberfläche. Das zeigt zumindest eine japanische Studie. Sie sollten unter anderem einschätzen, ob sie langsam, normal oder schnell aßen.

Als einen Grund für den Zusammenhang vermuten die Forscher, dass Schnell-Esser "über den Hunger essen" - sie futtern also noch weiter, obwohl der Kalorienbedarf längst gedeckt und der Hunger gestillt ist. So konnten die Forscher ihren Gesundheitszustand ermitteln und in Relation zur Essgeschwindigkeit setzen. Langsam-Esser hingegen spüren rechtzeitig, dass sie satt sind, und nehmen so weniger Kalorien auf. Zudem gehörten die Teilnehmer vermutlich zu einer eher gesundheitsbewussten Gruppe, da sie freiwillig an dem Programm teilgenommen hätten.

Sie wollen einmalig die Ausgabe mit dem Bericht kaufen? Catia Martins von der Norwegian University of Science and Technology in Trondheim hatten in ihrer Studie 34 stark übergewichtige Patienten untersucht, die an einem Abnehmprogramm teilnahmen.

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