Olympia 2018: Achtes deutsches Gold dank Savchenko/Massot

Pyeongchang - Aljona Savchenko und Bruno Massot aus Oberstdorf nehmen nach dem Kurzprogramm in der olympischen Paarlauf-Konkurrenz in Pyeongchang mit 76,59 Punkten nur den vierten Platz ein.

Pyeongchang.Bereits zu Beginn des sechsten Wettkampftags bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang hat die deutsche Mannschaft genauso viele Goldmedaillen geholt wie vor vier Jahren in Sotschi insgesamt.

Mit einer beeindruckenden Kür, die mit 159,31 Punkte und dem besten je erzielten Ergebnis belohnt wurde, gelang Savchenko/Massot noch die Aufholjagd. Es ist eine unglaubliche Geschichte. "So vorzulegen, hat den Druck auf die anderen erhöht".

"Ich bin so glücklich und habe geheult", so Deutschlands zuvor letzte Eiskunstlauf-Olympiasiegerin Katarina Witt, die 1984 und 1988 Gold gewann, gegenüber der Deutschen Presse-Agentur über den Olympiasieg von Sawtschenko/Massot.

Annika Hocke aus Berlin und der Oberstdorfer Ruben Blommaert kamen bei ihrem Olympia-Debüt auf den 16. Platz und qualifizierten sich mit 63,04 Zählern ebenfalls für die Medaillenentscheidung am Donnerstag. In Vancouver 2010 und Sotschi 2014 wurde sie an der Seite von Robin Szolkowy jeweils Dritte. In dem von Eistanz-Olympiasieger Christopher Dean choreographierten Programm gelangen ihnen unter den Augen von IOC-Präsident Thomas Bach in der Gangneung Eisarena vor rund 8000 Zuschauern alle Einzelsprünge, ein exzellenter hoher Twist als Eingangselement und ein schöner dreifacher Wurf-Flip.

"Das war eine Achterbahn der Gefühle". 2010 und 2014 habe er Savchenko bereits in den Arm genommen und ihr geholfen, die Tränen zu trocknen. Nun ist die 34-Jährige am Höhepunkt ihrer Laufbahn angelangt. "Ich weiß nicht, wie das passieren konnte", hatte der 29-Jährige gesagt.

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