Russische Söldner bei Kämpfen in Syrien getötet

Das bestätigten Verwandte und Freunde der getöteten Söldner.

Er könne nicht ausschließen, dass Russen als Privatleute in Syrien seien - mit der russischen Armee hätten sie aber nichts zu tun. Russland bestreitet, dass russische Soldaten verwickelt waren.

Der US-Sender CNN hatte zuvor mindestens vier russische Opfer gemeldet, darunter einen 51-Jährigen, dessen ultranationalistische Kosakengruppe den Tod des Mannes "fürs Vaterland und den orthodoxen Glauben" gerühmt haben soll.

Bei einem schweren US-Luftangriff auf Regierungskräfte in Syrien vergangene Woche sind auch mehrere russische Söldner getötet worden. Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte lediglich, die Berichte müssten überprüft werden.

So oder so stellt der Tod russischer Milizen durch einen US-Luftangriff eine weitere Verschärfung des Syrien-Konfliktes dar, in dem dutzende nationale und internationale Streitkräfte um die Vorherrschaft kämpfen. Mit Machthaber Baschar al-Assad verbündete Truppen hätten zuvor ein Hauptquartier der Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) angegriffen, welche von den USA unterstützt werden.

Der Angriff wurde mit Artillerie und aus der Luft abgewehrt. Den Angaben zufolge kamen dabei auf syrischer Regierungsseite mehr als hundert Kämpfer ums Leben - wie viele von ihnen Russen, ist aber unbekannt.

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