Russland für Cyberangriff verantwortlich

USA und Großbritannien sind sich jetzt sicher: Dahinter steckte das russische Militär.

Das russische Militär war im vergangenen Sommer verantwortlich für einen "bösartigen" Cyberangriff auf die Ukraine, der sich in Europa ausbreitete, so die britischen Minister. Auch Australien schloss sich am Freitag der Kritik an Moskau an. Der im Juni 2017 aufgetauchte sogenannte NotPetya-Virus habe sich weltweit ausgebreitet und in Europa, Asien und Amerika zu Milliardenschäden geführt, erklärte das Präsidialamt in Washington. Die genaue Art der Gegenmassnahmen wurde aber nicht genannt. Dies und der breitere Kontext veranlasse die britische Regierung, Russland dafür verantwortlich zu machen, erklärte das Außenministerium am Donnerstag. Er sei Teil der ständigen Versuche des Kreml gewesen, die Ukraine zu destabilisieren, hieß es aus dem Weißen Haus.

In einer am Freitag verbreiteten Erklärung verurteilte die australische Regierung das Verhalten Russlands, "das der Weltwirtschaft, den Regierungsbehörden, der Wirtschaft und auch der Sicherheit und dem Wohlergehen Einzelner hohe Risiken" gebracht habe.

Russland wies die Vorwürfe erneut zurück. Kremlsprecher Dmitri Peskow nannte die Vorwürfe nach Angaben der Agentur Tass "haltlos" und "nichts anderes als die Fortsetzung einer unbegründeten und ohne Beweise geführten russophoben Kampagne". In einer Mitteilung der russischen Botschaft in London hieß es, die Anschuldigungen seien Teil einer Kampagne zur "Dämonisierung Russlands".

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