Uber meldet 4,5 Milliarden Dollar Verlust für 2017

Demnach fielen die Verluste im Schlussquartal niedriger als im Vorjahr aus. Das berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf einen detaillierten Finanzbericht, der der Zeitung vorlag.

Der US-Fahrdienstleister Uber hat im Geschäftsjahr 2017 einen Verlust von 4,5 Milliarden US-Dollar bei einem Gesamtumsatz von 7,4 Milliarden US-Dollar eingefahren. Vergleichszahlen zum Verlust lagen nicht vor, der Wert ist nach den Angaben aber rückläufig. Das gesamte Buchungsvolumen der über die Uber-App vermittelten Fahrten kletterte um 14 Prozent auf 11,1 Milliarden US-Dollar. Der Umsatz soll rund 2,3 Milliarden US-Dollar betragen und um 12 Prozent angezogen sein.

Turbulentes Geschäftsjahr Uber hat ein turbulentes Jahr hinter sich. Eine Uber-Sprecherin wollte den Bericht nicht kommentieren. Der Mitgründer und langjährige Chef Travis Kalanick musste im Juni 2017 abtreten, nachdem die Google-Schwesterfirma Waymo den Fahrtendienst wegen Technologie-Diebstahls verklagt hatte und Uber durch Sexismus- und Diskriminierungs-Vorwürfe in die Kritik geriet. Nach internen Machtkämpfen wurde Dara Khosrowshahi als Nachfolger verpflichtet. Der mögliche Gang aufs Parkett ist wohl auch der Grund, wieso das Unternehmen seit noch nicht allzu langer Zeit Details über seine Finanzen veröffentlicht.

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