Adidas kauft 18,8 Millionen Aktien zurück

Im Januar beglückt Adidas Sammler mit einem U-Bahn-Sneaker, nun sind die Anteilseigner an der Reihe. In den Jahren 2014 bis 2017 hatte Adidas den selbst gesteckten Rahmen nicht ausgeschöpft: Statt bis zu 1,5 Milliarden Euro hatte der Konzern nur 900 Millionen für eigene Aktien ausgegeben.

Demnach darf die Adidas AG Aktien von bis zu 10 Prozent des Grundkapitals zurückkaufen. Das Rückkaufprogramm soll bis zum 11. Mai 2021 laufen.

Der Sportartikelhersteller Adidas will eigene Aktien im Volumen von bis zu 3 Milliarden Euro zurückkaufen. Da der Konzern bereits für die dritte Tranche des vorherigen Shareholder-Return-Programms von dieser Genehmigung Gebrauch gemacht hat, können nur noch 8,98 Prozent des Grundkapitals zurückgekauft werden. Die Nummer zwei auf dem weltweiten Markt hinter Nike kündigte am Dienstagabend ein bis zu drei Milliarden Euro schweres Aktienrückkaufprogramm an. Überwiegend soll das Geld aber aus dem operativen Geldzufluss kommen. Die Dividende - 30 bis 50 Prozent des Gewinns aus dem fortgeführten Geschäft - sei davon unberührt. Der Großteil der zurück erworbenen Aktien soll eingezogen werden.

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