Flixbus mit Elektro-Bussen made in China

Das Fernbus-Startup FlixBus hat die weltweit ersten vollelektrischen Fernbuslinien für Frankreich und Deutschland angekündigt. Ab April starten Strom-Busse in den Testbetrieb auf der Strecke zwischen Paris und Amiens.

"E-Busse sind im Moment in der Anschaffung zwar teurer als konventionelle Busse, dennoch sind wir davon überzeugt, dass sich die Investition lohnt", sagt Firmenchef Andre Schwämmlein.

Aufgrund der modernen Flotte und der hohen Auslastung spricht FlixBus bei den eigenen Fernbussen von einem der umweltfreundlichsten Verkehrsträger. Der erste E-Fernbus in Deutschland folgt ab Frühsommer auf einer neuen Linie zwischen Hessen und Baden-Württemberg. Als Anbieter setze man hier ein klares Zeichen, dass die Mobilitätswende möglich sei. "Zukunftsfähige Mobilität ist mittlerweile auch ein gesellschaftliches Anliegen". Bei Bedarf sind zudem Ladestationen vorhanden. In Frankreich wird der Yutong ICE 12 mit 59 Sitzplätzen fahren, hierzulande ist es der C9 von BYD, der allerdings nur 40 Personen befördern kann.

Die Reichweite liegt bei 200 km, wobei ein Lithium-Eisenphosphat-Akku zum Einsatz kommt, der in drei bis vier Stunden wieder aufgeladen werden soll.

FlixBus will in den kommenden Monaten weiter in den Netzausbau investieren. Stattdessen brauchen wir den Umstieg auf alternative Antriebe und Investition in öffentliche Verkehrsmittel. Schwämmlein forderte: "Im Hinblick auf ein langfristiges Umdenken sollte Individualverkehr mit fossilen Kraftstoffe nicht mehr subventioniert werden".

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