Google-Mitgründer Larry Page zeigt seine Lufttaxis

Die maximale Reichweite ist mit 100 Kilometer derzeit allerdings noch stark begrenzt, wobei maximal zwei Personen transportiert werden können.

Den kommerziellen Flugdienst in Neuseeland wolle Kitty Hawk in drei Jahren an den Start bringen, schrieb die New York Times am Dienstag.

Ein ähnliches Konzept verfolgt auch die deutsche Firma Lilium. Andere Anbieter wie die Daimler-Beteiligung Volocopter aus Deutschland oder Ehang aus China setzen eher auf eine Art Riesendrohnen.

Für die dazu nötige Software- und Robotik-Kompetenz sorgen bei Kitty Hawk große Namen wie Google-Gründer Larry Page und Robotik-Papst Sebastian Thrun, der bei Google lange die Sparte für autonomes Fahren geleitet hatte und bei Kitty Hawk nun als CEO geführt wird.

Der Firmenname "Kitty Hawk" lehnt sich an die amerikanische Kleinstadt an der Küste North Carolinas an, wo die Brüder Wright Anfang des 20. Jahrhunderts ihre ersten motorisierten Flüge unternahmen. In Neuseeland ist die Firma unter dem Namen "Zephyr Airworks" aktiv.

Cora soll autonom fliegen. Bislang waren nur Videos von einem Prototypen durchgesickert, der nichts mit der vorgestellten Maschine gemein hat. Liliums Pläne sind ambitionierter: Deren Flugzeug soll mit seinen 36 Motoren in einer Stunde bis zu 300 Kilometer zurücklegen können. Als Ziel nannte er einen Zeitraum von drei bis sechs Jahren. Die neuseeländische Premierministerin Ardern betont wiederum, das man mit der Kooperation ein Zeichen setzen wolle, dass die Türen Neuseelands für Leute offen stünden, die großartige Ideen in die Wirklichkeit umsetzen wollen. Aktuell sind mehrere Lufttaxi-Dienste in Planung, unter anderem vom Fahrdienst-Vermittler Uber. Auch die Flugzeugbauer Airbus und Boeing arbeiten an eigenen kleinen Maschinen für solche Dienste.

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