Renten steigen im Westen um 3,2, im Osten um 3,4 Prozent

Der Rentenwert Ost nähert sich dem des Westens weiter an.

Arbeits- und Sozialminister Heil teilte in Berlin mit, dass die Altersbezüge in Westdeutschland zum 1. Juli um gut 3,2 Prozent und im Osten um knapp 3,4 Prozent steigen.

Am Montag hatte Heil verkündet, auch die von Union und SPD geplante Grundrente solle schnell, bis spätestens zur Mitte der Wahlperiode umgesetzt werden.

Die Renten sollen in diesem Jahr im Westen um 3,2 Prozent und im Osten um 3,4 Prozent steigen. Grund ist die gute Lage am Arbeitsmarkt. Das sei eine erfreuliche Nachricht für die mehr als 20 Millionen Rentnerinnen und Rentner. Er betonte, die gesetzliche Rente bleibe die zentrale Säule der Alterssicherung in Deutschland.

Die Vorgängerregierung hatte eine Angleichung der Renten in Ost und West bis 2025 beschlossen.

Auf dem Weg zu gleichen Rentenwerten in Ost und West werde mit der Rentenanpassung 2018 ein weiterer Schritt gemacht. Die Renten in den ostdeutschen Bundesländern erreichen damit ein Niveau von 95,8 Prozent der Westrenten.

Die derzeitige Aufwertung der Berechnungsgrundlage für die Ost-Renten wird im Gegenzug abgeschmolzen.

Zuvor hatte das Redaktionsnetzwerk Deutschland darüber berichtet.

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