Riesenslalom der Frauen in Are abgesagt

Bereits zweimal hat Viktoria Rebensburg den Riesenslalom-Weltcup gewonnen: 2011 und 2012.

"Das ist richtig schön, weil man weiß, wie viel harte Arbeit dahintersteckt", sagte Rebensburg in der ARD. Die Absage des Rennens wegen heftiger Sturmböen bedauerte sie, sagte aber: "Bei den Verhältnissen wäre ein faires Rennen nicht möglich gewesen". Nun ist klar: Auch der Slalom der Männer kann nicht durchgeführt werden. Marcel Hirscher stand seit Kranjska Gora als Weltcup-Gesamtsieger und Gewinner der kleinen Kugel für die Slalom-Wertung fest. Bei 92 Punkten Rückstand hätte die Riesenslalom-Weltmeisterin aus Frankreich gewinnen müssen und Rebensburg hätte zudem nicht in die Top 15 fahren dürfen.

Die deutsche Olympiasiegerin von 2010 war die stärkste Athletin im Riesenslalom in diesem Winter, der für sie mit zwei Siegen in Sölden und Killington (Vereinigte Staaten) optimal angefangen hatte.

Das Weltcup-Finale lief für Rebensburg bislang überaus erfolgreich: In der Abfahrt fehlten ihr nur 0,05 Sekunden für Platz drei, im Super-G wurde die 28-Jährige Zweite. Als Wermutstropfen bleiben die Winterspiele in Pyeongchang, wo Rebensburg als Favoritin nur Vierte wurde.

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