Schülerin stirbt an Meningitis - Landkreis warnt ihre Mitschüler

Das teilt die Kreisverwaltung mit. Die Erreger könnten durch Husten oder Niesen übertragen werden.

Am Donnerstag war die Schülerin von ihren Eltern aus ihrer Schule in Rosbach abgeholt worden. Als die Beschwerden zunahmen, wurde am Freitagabend der ärztliche Bereitschaftsdienst in Bad Nauheim konsultiert, der die Einweisung des Mädchens in die Universitäts-Kinderklinik nach Gießen veranlasste.

Der Wetteraukreis hat nun alle Eltern der Mitschüler aufgefordert, sich an den Kinderarzt zu wenden.

Gestern wurde dann die Bestätigung einer bakteriellen Meningitis an das Gesundheitsamt gemeldet, denn Meningitis ist eine meldepflichtige Krankheit.

Die engen Kontaktpersonen der Schülerin sind derzeit Gegenstand der Ermittlungen.

Bundesweit wurden im vorletzten Jahr nach Angaben des Robert-Koch-Instituts 338 schwer verlaufende Meningokokken-Infektionen registriert, an denen 24 Menschen starben. Das gilt für die Schüler der Klasse sowie eines Kurses, den die Schülerin in der vergangenen Woche besucht hat. "Auch die Lehrer sollen sich bei ihren Hausärzten vorstellen", teilt die Kreisverwaltung mit.

Wie der Leiter des Friedberger Gesundheitsamtes, Dr. "Wenn die Krankheit rechtzeitig erkannt wird und Gegenmaßnahmen getroffen werden, kann sie durch die Gabe einer Kombination von Antibiotika geheilt werden". Symptome sind Fieber, Schüttelfrost, starke Kopfschmerzen und Erbrechen. Doch da diese Symptome in dieser Jahreszeit sehr häufig auftreten, kann eine Meningitis zu Beginn auch mit einer starken Erkältung verwechselt werden.

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