Tarifpartner ringen um Annäherung für öffentlichen Dienst

Im Tarifstreit des öffentlichen Diensts von Bund und Kommunen haben die Gewerkschaften Warnstreiks noch vor Ostern angekündigt. Dies teilten die Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di und der Deutsche Beamtenbund am Dienstag in Potsdam mit. Auch Flughäfen würden betroffen sein, aber nicht im Ferienverkehr zu Ostern.

In der zweiten Runde der Verhandlungen hatte es zuvor keine Annäherung gegeben. Daran müssten die rund 2,3 Millionen Beschäftigten bei Bund und Kommunen beteiligt werden.

Der Verhandlungsführer des Bundes, Innenstaatssekretär Hans-Georg Engelke, bewertete die Gewerkschaftsforderung nach sechs Prozent mehr Geld als "zu hoch". Mit Nebenforderung summiert sich das Gesamtpaket auf sieben Prozent beziehungsweis sechs Milliarden Euro, die vor allem von den Kommunen getragen werden sollen. "Wenn die kommunalen Arbeitgeber ihre Augen vor der eigentlichen Herausforderung dieser Einkommensrunde verschließen, fahren sie den öffentlichen Dienst vor die Wand", erklärte DBB-Chef Ulrich Silberbach am Montag in Berlin.

Ausgabe: