Apple HomePod: Geringe Nachfrage nach dem smarten Lautsprecher

Mit einem guten Klangbild sowie einer nahtlosen Integration in das Apple-Ökosystem bietet der HomePod aber auch Vorteile im Vergleich zu Konkurrenzprodukten. Bestätigungen will Gurman gleich von mehreren Personen erhalten haben, die mit dem stationären Geschäft sowie den Lieferketten vertraut sind.

Die bisherigen Absatzzahlen legen die Vermutung nah, dass sich zu Beginn zwar viele treue Apple-Kunden für einen HomePod entschieden hatten, das Interesse aber schnell abgeflacht ist. Hierzulande soll Apples HomePod "im Frühjahr" in den Markt starten, hat also noch bis zum Sommeranfang am 21. Juni Zeit. Auch das berichtet Bloomberg auf Basis von Zahlen der Marktforscher von Slice Intelligence. Schon drei Wochen nach dem Verkaufsstart sei der Marktanteil auf 4 Prozent abgestürzt.

Während die Anzahl der geschätzten Vorbestellungen initial einen erfolgreichen Verkaufsauftakt vermuten ließen, scheint sich die Nachfrage seit der Store-Verfügbarkeit der Player deutlich reduziert zu haben.

So soll Apple bereits am zweiten Tag nach der Markteinführung nur noch 500 Einheiten des HomePods in den USA verkauft haben, am dritten Tag soll die Zahl auf 200 weiter gefallen sein. Auch Siri kann im smarten Lautsprecher nicht wirklich überzeugen und verschiedene Nutzer anhand ihrer Stimme nicht auseinanderhalten. Darüber hinaus ist der Lautsprecher bisher nur für das Abspielen von Apples eigenem Streaming-Dienst Apple Music ausgelegt, Spotify unterstützt er nicht.

Angeblich genießt der HomePod von Apple aber intern auch keinen höheren Stellenwert, weshalb die aktive Entwicklung an dem smarten Lautsprecher eher langsam voranschreiten soll. Diese Systeme lassen sich seit Jahren auch als Stereo- oder Multiroom-Set koppeln, eine Funktion, die Apple vorerst verschoben hat und noch per Update nachliefern muss.

Der Amazon Echo mit der intelligenten Sprachsteuerung Alexa ist weltweit ein Topseller.

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