Banken: Milliardengewinne: Starke Zahlen für JPMorgan und Co

Die Citigroup schnitt vor allem im Aktienhandel stark ab und profitierte von den jüngst heftigen Schwankungen an den Finanzmärkten, ausgelöst nicht zuletzt von den unberechenbaren Tweets des US-Präsidenten Donald Trump. JP Morgan hat für das 1. Quartal 2018 einen Gewinn von 8,7 Milliarden US-Dollar ausgewiesen und das Ergebnis damit um 35 Prozent gesteigert.

"Unsere Geschäfte laufen quer durch alle Sparten gut", verkündete JPMorgan-Chef Jamie Dimon. Auch die Rivalen Citigroup und Wells Fargo verdienten deutlich besser als vor einem Jahr.

Wegen der weltpolitischen Spannungen hatten sich viele Investoren zu Jahresbeginn neu positioniert. Zudem kamen JPMorgan die gestiegenen Zinsen in den USA zugute, die das Geldverleihen einträglicher machen. Darüber hinaus profitierte die Bilanz von geringeren Abgaben an den Fiskus. Das war der größte prozentuale Anstieg seit drei Jahren. Insgesamt wuchsen die Einnahmen nach Angaben der Bank um 3 Prozent auf 18,9 Milliarden Dollar. Vorbörslich stieg der Kurs um ein knappes halbes Prozent.

Während sich die Deutsche Bank unter dem neuen Vorstandschef Christian Sewing nach all den Finanzskandalen der Frankfurter neu erfinden muss, klingeln bei den US-Großbanken unbeirrt die Kassen.

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