Das Stadion war heute der Wahnsinn

Stuttgart - Der VfB Stuttgart hat sich am 31. Spieltag mit 2:0 (1:0) gegen Werder Bremen durchgesetzt.

Eine große Feier hatte der VfB Stuttgart nicht geplant.

Und Trainer Tayfun Korkut wirkte viel zu erschöpft für eine Party. Immerhin ein Glas Rotwein wollte sich Korkut am Abend noch gönnen. "Danach haben wir uns mehr auf die Defensive konzentriert - auch, weil die Bremer den Punkt erzielt haben". "Freude, einfach Freude" verspüre er deswegen, sagte der erleichterte Dietrich. Glückwünsche zum Klassenverbleib überbrachte auch Werder Coach Florian Kohfeldt: "Riesen Respekt vor dem VfB. Heute hat die cleverere Mannschaft gewonnen".

Der VfB belohnte sich bei herrlichem Wetter mit einer der bisher besten Offensivleistungen dieser Saison.

Trainer Tayfun Korkut vom Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart hält sich bei der Frage nach einem Ersatz für den verletzten Außenverteidiger Andreas Beck bedeckt. Dabei hatte Korkut seine Startelf erneut kaum verändert. Und gerade über die Außenpositionen ließ Werder die Gastgeber immer wieder agieren. Eigene Akzente setzte Werder dagegen kaum. Nationalstürmer Mario Gomez (27.) hätte noch vor der Pause erhöhen können. Seinen Schuss aus der Drehung konnte Werder-Verteidiger Milos Veljkovic aber gerade noch zur Ecke abwehren.

Werder spielte über weite Strecken überraschend schwach. Zudem schaffte es Kohfeldts Team nicht, Max Kruse effektiv ins Spiel einzubinden. Auch das Flügelspiel forcierten die Schwaben gegen wackelige Bremer und wurden so vor allen Dingen über die linke Seite (Insua und Thommy) gefährlich.

Anschließend machte der VfB das, was er unter Korkut am besten kann: diszipliniert verteidigen. Stattdessen nutzte Özcan einen VfB-Konter in der Nachspielzeit zur Entscheidung.

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