Dieser Deutsche wird Chef von Apple Music

So vermeldet das Unternehmen, dass inzwischen mehr als 40 Millionen Abonnenten für den Musikstreaming-Dienst zu verzeichnen wären.

Der Streamingdienst Apple Music hat einen neuen Boss - und er kommt aus Deutschland: Der aus Bayern stammende Oliver Schusser führte zuvor jahrelang das internationale Geschäft von Apples Download-Plattform iTunes von London aus. Der Marktführer aus Schweden hatte Ende 2017 rund 71 Millionen zahlende Abo-Kunden und etwa 159 Millionen Nutzer insgesamt.

An der Rolle des bekannten Musikmanagers und Produzenten Jimmy Iovine bei Apple Music ändere sich mit Schussers Ernennung nichts, schrieb das Branchenblatt "Variety" am Mittwoch. Apple verzichtet im Gegensatz zu Spotify auf eine werbefinanzierte Gratis-Version des Musikdienstes.

Oliver Schusser wurde befördert und nimmt nun die Aufgabe des weltweiten Apple Music Chefs war. Damit wächst der Apple Musik Streaming-Service derzeit um rund 2 Millionen Abonnenten pro Monat. Schusser war bereits im Vorfeld seiner Beförderung für so einige internationale Starts diverser Apple-Dienste mitverantwortlich, so unter anderem auch beim App Store, iBooks oder auch dem iTunes Store. Der drei Milliarden Dollar teure Zukauf legte die Basis für Apples Einstieg ins Streaming-Geschäft. Immerhin plane Apple schon seit geraumer Zeit, Apple Music auch außerhalb des eigenen Landes noch wesentlich weiter auszubreiten. Zuletzt hatten Medien berichtet, Iovine wolle Apple im Sommer verlassen. Er arbeitet eng mit Apples zentralem Inhalte-Chef Eddy Cue zusammen. Culver City gehört zum Stadtbereich von Los Angeles, dort werden viele Fernsehshows und Filme produziert.

Ausgabe: