Edeka zwingt Nestlé in die Knie

Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" schreibt, hätten sich die Unterhändler der Beteiligten auf einen Kompromiss geeinigt. Doch mit Hochdruck werde in den kommenden Tagen über die Details eines neuen Einkaufsvertrages zwischen dem größten Nahrungsmittelhersteller der Welt und dem von Edeka geführten europäischen Händlerverbund Agecore verhandelt. Mitte Februar ist der Streit eskaliert: Die Detailhändler verbannten reihenweise Nestlé-Produkte aus den Regalen.

Der Preiskampf zwischen dem Einzelhändler Edeka und dem Nahrungsmittelkonzern Nestlé könnte bald gelöst sein. Laut der ZKB dürfte Nestlé mit den genannten Supermarktketten einen Umsatz von zwei Milliarden Franken erzielt haben, was 10 Prozent des Europa-Umsatzes entspricht. 30 Prozent potenzieller Umsatzverlust entsprechen einer Einbusse von rund 600 Millionen Franken. Zu den bekanntesten Marken des Unternehmens gehören Nescafé, Maggi, Thomy, Wagner Pizza und Vittel.

Beide Seiten wollten sich am Dienstag nicht zum Stand der Verhandlungen äußern.

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