Fußball: Gregoritsch trifft bei Augsburg-Sieg

Die Rheinhessen unterlagen am Sonntag in der Fußball-Bundesliga nach ihrem jüngsten Aufwärtstrend auswärts mit 0:2 (0:1) und verharren drei Spieltage vor Saisonende mit 30 Punkten auf dem gerade noch zur Rettung vor dem Abstieg reichenden 15. Tabellenplatz. Die Gastgeber waren im ersten Durchgang das spielbestimmende Team und gingen demnach auch verdient durch einen Treffer von Michael Gregoritsch (29. Minute) in Führung. Gregoritsch wurde bei seinem zwölften Saisontreffer glänzend freigespielt von Torjäger Finnbogason, der ein starkes Comeback bot und in der Nachspielzeit ebenfalls zum zwölften Mal traf. "Großes Kompliment. Das hätte ich ihm nicht zugetraut".

Attraktiver Beginn Beide Mannschaften wollten schnell das 1:0 erzielen, Großchancen waren allerdings Mangelware, trotzdem war es ein schnelles und gut anzusehendes Spiel. Der Isländer zog mehrere Gegenspieler auf sich und spielte dann einen genialen Pass auf Gregoritsch. Größtenteils ist es Torwart René Adler zu verdanken, dass die Augsburger nicht mehr Tore erzielten. Kurz darauf folgt die nächste Chance für den FCA: Marco Richter leitete den Ball in der 33. Spielminute mit der Hacke aufs Tor. Einen weiteren Schuss von Gregoritsch wehrte Adler ebenfalls reaktionsschnell mit der Faust zur Ecke ab (34.).

Der FCA war auch nach dem Seitenwechsel das zielstrebigere Team. Aber der Mainzer Danny Latza verhinderte das überfällige 2:0 (50). Insgesamt mangelte es der Mannschaft von Trainer Sandro Schwarz am Vermögen, offensiv das Spiel gestalten zu können. "Wir hatten nach der Pause viel Ballbesitz, ohne zwingend zu werden", haderte Schwarz. Nach der zweiten wurde die Partie auch zur Willensfrage. Sein Schuss wurde in höchster Not geblockt (70.). "So hatte ich mir den Tag vorgestellt", sagte er.

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