"Großstadtrevier"-Darsteller rammt sich Messer in die Hand"

Claude-Oliver Rudolph hat schon einige Narben an seinem Körper, die er sich durch gefährliche Stunts zugezogen hat. Bei den Dreharbeiten hat er sich fast versehentlich ein Messer in die Hand gerammt - beinahe hätte ihm das zwei Finger gekostet.

In der Folge "Was wir aus Liebe tun" (32. Staffel) spielt er den verbitterten Ex-Knacki Till Jessen, der sich in seiner Küche einen Kohlkopf schnappt - und wütend ein japanisches Sushi-Messer (25 cm Klinge) hineinsticht.

Der Schauspieler gestikuliert bei einem Auftritt in Bad Hersfeld mit der Hand. "Der kleine und der Ringfinger hingen nur noch an einer Sehne", so Rudolph zu "Bild". "Ich habe die Blutung sofort mit Tape gestoppt", sagte Rudolph der Zeitung.

Ein Fahrer bringt ihn sofort vom Set an der Fuhlsbüttler Straße in die Asklepios-Klinik Barmbek. Dennoch leidet er noch heute unter den Zwischenfall, denn der Schauspieler muss immer wieder zur Kontrolle. Sein Kommentar zu der Verletzung: "Schmerzen habe ich nicht gespürt", sagte der Schauspieler der "Bild". Ich war so voll Adrenalin! "Ich bin schließlich ein harter Typ". Rudolph gibt sich selbstkritisch: "Ich habe das Risiko leider nicht richtig abgeschätzt, wir hätten ein stumpfes Messer nehmen sollen".

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