Heimsieg: München geht in Eishockey-Finalserie in Führung

Red Bull München hat im Kampf um die deutsche Eishockey-Meisterschaft erstmals vorgelegt.

Diesen Bericht können Sie als registrierter Nutzer kostenlos lesen. Der Titelverteidiger besiegte im dritten von maximal sieben Spielen der Finalserie in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) Rekordchampion Eisbären Berlin souverän mit 4:1 (1:0, 2:0, 1:1) und ging damit mit 2:1 Siegen in Führung. Es war das dritte Tor für den Red-Bull-Stürmer in dieser Finalserie.

Silbermedaillengewinner Yannic Seidenberg brachte München vor 6142 Zuschauern in der ausverkauften Olympia-Eissporthalle in Überzahl in Führung (8.), John Matsumoto (28.) und Michael Wolf (38.) legten bei weiteren Powerplay-Situationen nach. -Spielen im Eishockey. Dabei hatten die Münchner als Titelverteidiger ihre Herausforderer in Spiel drei derart im Griff gehabt, dass die Vermutung nahe liegt, dass die Jackson-Truppe in der Form nicht zu schlagen sein wird. In den ersten beiden Spielen hatte sich jeweils überraschend die Gastmannschaft durchgesetzt.

Zum Auftakt hatte der Meister der beiden vergangenen Jahre vor eigenem Publikum mit 3:4 verloren, die Niederlage aber durch ein 5:4 bei den Eisbären wettgemacht. Für Münchens Trainer Don Jackson wäre es der achte Titel in der DEL, die ersten fünf hatte er mit den Eisbären gewonnen. Am Sonntag in Berlin nutzte München seine beiden Überzahlsituationen für jeweils ein Tor, die Eisbären konnten ihrerseits in acht Powerplays nur einmal jubeln. In der 17. Minute lenkte Eisbären-Keeper Petri Vehanen einen Schuss von Jason Jaffray aus kurzer Distanz - nach Pass von Daryl Boyle - gerade noch an den Pfosten. Auch im zweiten Drittel stand das Torgestänge bei einem Schuss von Nationalspieler Dominik Kahun einem Treffer für die Münchner (23.) im Wege. Wenige Augenblicke danach hatte Berlin seine bis dahin größte Chance, als Marcel Noebels die Latte traf (33.). Zwar hatte Andre Rankel das 3:3 auf dem Schläger (45.) und Nick Petersen traf das Außennetz (47.), doch richtig zwingend war das Berliner Angriffsspiel nicht mehr. Vor allem saßen die Eisbären zu oft auf der Strafbank - was München eiskalt bestrafte.

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