Nach Vergewaltigung im Zug: Mutmaßlicher Täter stellt sich!

Eine 19-Jährige soll nach einem Fußballspiel missbraucht worden sein.

Der mutmaßliche Täter konnte aufgrund eines Fotos identifiziert werden, das ein Zug-Ordner von dem Mann gemacht hatte - er hatte den 30-Jährigen zuvor zusammen mit der Frau gesehen. Die Personalien des Verdächtigen waren der Polizei bekannt.

Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur handelt es sich bei dem Verdächtigen um einen Deutsch-Polen, der auch beide Staatsbürgerschaften hat. "Wir haben veranlasst, dass sie vernommen wird, sobald sie dazu fähig ist". Im Laufe des Montages sollen weitere Vernehmungsversuche gestartet werden. Bekannt sei lediglich, dass die 19-Jährige nach der Tat ihre Eltern angerufen habe, die schließlich die Polizei alarmierten. Benjamin Kluck, Sprecher der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach, bestätigte auf Nachfrage unserer Redaktion, dass im November unter anderem wegen Vergewaltigung eine Haftstrafe in Höhe von drei Jahren und drei Monaten gegen den Verdächtigen verhängt wurde.

Nach einem mutmaßlichen Sexualdelikt in einem Sonderzug für Fußballfans hat sich der polizeibekannte Tatverdächtige bei den Behörden gemeldet.

Nein, keineswegs. Bahn-Unternehmen würden normalerweise eigenes Personal einsetzen oder einen Sicherheitsdienst beauftragen, sagt Plickert. Sie hatte ihren mutmaßlichen Peiniger in der Nacht zum Sonntag im sogenannten Tanzwagen des Sonderzuges kennengelernt, der nach der 1:5-Niederlage von Borussia Mönchengladbach bei Bayern München in Richtung Nordrhein-Westfalen unterwegs war. "Auch in Sonderzügen gelten Gesetze und Normen", betont der GdP-Bundesvize. Das sei laut Polizeisprecher Sache des Fußballvereins. Um welchen Fall es sich dabei genau handelt - noch unklar. "Der Zug war privat organisiert - das heißt, nicht vom Verein und auch nicht vom Fanprojekt", betonte Markus Aretz, der Pressesprecher von Borussia Mönchengladbach. Bei Straftaten wie zum Beispiel gravierenden Sachbeschädigungen greife die Polizei ein. Außerdem kontrolliere vor allem die Bundespolizei die Fanzüge bei Abfahrt und Ankunft. "Wir brauchen mehr Personal bei Bundes- und Landespolizei", forderte Plickert, schränkte jedoch zugleich ein: "Aber auch wenn wir es hätten, würden wir es nicht in die Züge packen".

Sie wurde am frühen Sonntagmorgen von der Polizei in dem kleinen hessischen Ort Flörsheim am Bahnhof in Empfang genommen und in eine Wiesbadener Klinik gebracht.

Die Bundespolizei nahm danach an mehreren Bahnhöfen die Personalien aller 750 Passagiere auf. Nachdem zunächst die Polizei in Wiesbaden die Ermittlungen in dem Fall übernommen hatte, liegt die Federführung jetzt bei der Staatsanwalt und der Polizei in Mönchengladbach.

Ausgabe: