Notfälle: Weltkriegsbombe entdeckt: Berlin droht Verkehrschaos

Berlin droht ein Verkehrschaos.

An der Heidestraße in Mitte nahe dem Hauptbahnhof ist eine 500 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden.

Voraussichtlich müssen auch der Hauptbahnhof und einige Bereiche der Charité evakuiert werden. Die Bombe wurde bei Bauarbeiten in der Nähe des Hauptbahnhofes entdeckt.

Auf Twitter hat die Berliner Polizei eine Skizze des Sperrkreises veröffentlicht.

Nach Informationen der "Berliner Morgenpost" liegt der Hauptbahnhof im 800-Meter-Sperrkreis rund um den Fundort.

Wer für die Dauer der Entschärfung eine Unterkunft benötigt, kann sich an diese Sammelstellen wenden: Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule, Quitzowstraße 141, und Grundschule Neues Tor, Hannoversche Straße 20. Die Entschärfung soll am Freitag um 9 Uhr beginnen. "Wir gehen von Beeinträchtigungen aus, wie das genau geregelt wird, das klärt sich noch", sagte ein Sprecher. Wegen der Entschärfung muss nun am Freitag in der deutschen Hauptstadt mit erheblichen Verkehrsbehinderungen gerechnet werden, meldet die Verkehrsinformationszentrale in ihrem Twitter-Account. In der Folge dürften der Nah- und Fernverkehr für eine gewisse Zeit ausfallen, ebenso wie Busse und Straßenbahnen rund um den Bahnhof.

Sollte jedoch eine Evakuierung der Charité entschieden werden, müssten nicht nur etwa 13.000 Beschäftigte, sondern auch mehrere tausend Patienten das Klinikgelände verlassen, ein enormer Aufwand, auch für andere aufnehmende Kliniken. Laut Berliner "Tagesspiegel" wäre wahrscheinlich auch der Flugverkehr in Berlin-Tegel betroffen.

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