Promi-Anwalt verbrennt sich aus Protest selbst

Buckel hinterließ einen Abschiedsbrief am Tatort, den er der New York Times zufolge per E-Mail auch an mehrere Medienhäuser schickte.

In den USA hat sich ein bekannter Anwalt und Aktivist aus Protest gegen die Umweltverschmutzung angezündet. In einem Abschiedsbrief soll der der 60-Jährige geschrieben haben, dass er damit gegen die weltweite Umweltzerstörung aufmerksam machen wolle.

Das berichtet die "Daily News". Darin habe er erklärt, dass es sich um einen "Protest-Selbstmord" handle und sein Tod "anderen dienen" möge.

David Buckel hatte in den USA Berühmtheit erlangt, da er der Hauptanwalt in einem Klageverfahren um Brandon Teena, einen im Bundesstaat Nebraska ermordeten Transgender-Mann, war. Die Geschichte Teenas wurde wenige Jahre später mit Hilary Swank in der Hauptrolle verfilmt - die US-Schauspielerin erhielt für ihre Darbietung in "Boys don't cry" einen Oscar. "Verschmutzung verwüstet unseren Planeten und stößt Unbewohnbarkeit in die Luft, den Boden, das Wasser und das Wetter aus". "Die meisten Menschen auf dem Planeten atmen inzwischen Luft ein, die durch fossile Brennstoffe gesundheitsschädlich gemacht worden ist, und viele sterben als Folge davon früher - mein früher Tod durch fossilen Brennstoff spiegelt wider, was wir uns antun". Zudem arbeitete Buckel bei der US-Organisation Lambda Legal, die sich für die Rechte von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgender einsetzt. Die Bürgerrechtsorganisation Lambda Legal, die mit Buckel auch im Prozess um Teenas Ermordung zusammengearbeitet hatte, schrieb: "Die Nachricht von David Buckels Tod bricht uns das Herz".

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