Tim Cook: Mac und iPad werden nicht heiraten

Cook bleibt damit seiner Meinung treu - schon 2ß15 sagte er, dass Apple nicht daran interessiert sei, einen Mac-iPad-Hybrid zu kreieren.

Apple wird iO_S und macOS nicht zusammenlegen, wiederholte nochmals Tim Cook.

Vielleicht wäre das Unternehmen am Ende des Tages so etwas effizienter, aber darum geht es nicht.

Cook bezog die Trennung der Systeme auch auf die Trennung der Aufgaben und machte das bei sich selbst an einem simplen Beispiel fest: Den Mac nutze er auf der Arbeit, das iPad Zuhause. Man werde weder das eine für das andere opfern, noch glaubt man, dass die Nutzer daraus einen Mehrwert erhalten würden. Bezüglich der Geschichten über eine bevorstehende Verschmelzung, auf die einige Leute fixiert sind: Ich glaube nicht, dass die Nutzer das wollen.

Cooks Äußerungen folgen auf ein erneutes Aufflammen von Gerüchten und Spekulationen über eine langfristige Zusammenlegung der beiden Systeme. Im Unterschied zu Microsoft und Google trennt Apple die Betriebssysteme bislang relativ streng - so gibt es etwa keinen Mac mit Touchscreen.

Der Konzern hat schon mehrfach erklärt, ein Zusammenführen von macOS und iOS sei "absolut kein Ziel". Apple werde das nicht tun, weil es dem Nutzer nur Nachteile bringt.

Bis zur diesjährigen Entwicklerkonferenz sind es weniger als zwei Monate - und somit auch weniger als zwei Monate, bis Apple einen ersten Blick auf die nächsten großen Systemupdates ermöglicht.

Der Konzern plant Berichten zufolge aber, dass Entwickler künftig universelle Apps schreiben können, die sowohl auf iPad als auch Mac laufen. In manchen Bereichen könnten macOS und iOS also durchaus gleich sein, an anderen Stellen - je nach Anwendungsfall - wiederum unterschiedlich.

iOS und macOS seien auch deshalb so erfolgreich, weil Apple sich darauf konzentriere, bei beiden Plattformen dort anzupacken, wo sie bereits herausragend gut sind.

Zudem heißt es, Apple wolle 2020 erste Macs mit eigenem, wohl ARM-basierten Apple-Chip einführen und damit Intel-Prozessoren abzulösen.

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