Titelverteidiger München gleicht DEL-Finalserie aus

Und EHC-Erfolgscoach Don Jackson, mit bisher sieben Titeln (fünf mit Berlin, zwei mit München) der erfolgreichste Trainer der DEL-Geschichte, meinte: "Man kann vieles trainieren, aber man kann nie vorhersagen, welcher Spieler die Tore machen wird, welche Reihe den Erfolg haben wird". Mit einer starken Offensivleistung setzte sich der Favorit am Sonntag 5:4 (2:1, 3:1, 0:2) beim Hauptstadtclub durch und glich die Endspielserie nach der Auftakt-Niederlage vor heimischer Kulisse aus. Das Team von Jackson will als drittes Team der Deutschen Eishockey Liga seinen dritten Titel in Serie holen.

Die Tore von Sean Backman (14./46.) und Nick Petersen (38./60.) waren zu wenig für die Eisbären, die erstmals in dieser K.o. "Wir haben es nicht geschafft, die Münchner unter Druck zu setzen", sagte der Berliner Stürmer André Rankel bei Telekomsport.

Trainer Uwe Krupp mahnte zudem eine höhere Konzentration als bei der jüngsten Niederlage an: "München ist eine Mannschaft, gegen die einem keine leichtsinnigen Fehler unterlaufen dürfen", sagte er. Nach der 3:4-Auftaktniederlage vom vergangen Freitag hat München nun wieder alle Chancen auf den dritten Meistertitel nacheinander.

"Es geht bei Null los", sagte Münchens Abwehrspieler Florian Kettemer vor dem Heimspiel des bayerischen Titelverteidigers am Mittwoch (19.30 Uhr).

Doch mit unnötigen Strafen brachten sich die Berliner im ersten Drittel selbst in Not. Am Sonntag in Berlin nutzte München seine beiden Überzahlsituationen für jeweils ein Tor, die Eisbären konnten ihrerseits in acht Powerplays nur einmal jubeln.

Die Intensität im Vergleich zum ersten Finalduell nahm nochmal zu. In der abschließenden Berliner Daueroffensive hielt Olympia-Silbermedaillengewinner Danny aus den Birken mehrfach bravourös. "Aber wir haben am Anfang einfach nicht gut gespielt und deswegen nicht gewonnen".

Ausgabe: