Trotz Turbulenzen VW-Konzern startet gut ins laufende Jahr

Der Umsatz sei in den ersten drei Monaten dank eines Rekordabsatzes im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um knapp vier Prozent auf 58,2 Milliarden Euro gestiegen, teilte der Konzern am Donnerstag in Wolfsburg mit.

Volkswagens Einnahmen sind zum Jahresbeginn leicht gesunken. Der Betriebsgewinn schrumpft um fast vier Prozent auf 4,2 Mrd. Bei diesem Sondereffekt ging es um die Bewertung von Derivaten, die das operative Ergebnis belastete.

Diess erklärte: "Unser Ziel ist, den Volkswagen-Konzern in Sachen Ertragsstärke, Innovationskraft und Nachhaltigkeit zu einem der führenden Unternehmen unserer Industrie zu machen".

Der Konzern hatte Mitte April überraschend den Vorstand umgebaut - jetzt steht der zuvor nur für die Marke VW zuständige Manager Herbert Diess an der Konzernspitze. Diess will das Tempo für Innovationen erhöhen. Auch der Oberklassehersteller Audi und die Sportwagenmarke Porsche steigerten sich. Ziel ist, Entscheidungsprozesse zu beschleunigen.

Im ersten Quartal allerdings sank das operative Ergebnis bei MAN Nutzfahrzeuge um 10 Millionen auf 83 Millionen Euro - vor allem wegen des starken Wettbewerbs und höheren Aufwendungen für Forschung und Entwicklung.

Bei den einzelnen Marken stach erneut Skoda hervor, die ihr Ergebnis um 5,3 Prozent auf 437 Millionen Euro steigerte. Seat verbesserte sich gar um 51,4 Prozent. Unter dem Strich verdiente der Konzern mit 3,3 Milliarden Euro gut zwei Prozent weniger als vor einem Jahr. Grund waren negative Wechselkurseffekte und Vorleistungen für neue Produkte, die das Ergebnis belasteten. Demnach soll der Umsatz um bis zu fünf Prozent steigen und die operative Rendite zwischen 6,5 und 7,5 Prozent liegen. Die VW-Aktie legte zeitweise um mehr als vier Prozent zu.

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