Trump will nichts von Zahlung an Pornodarstellerin Stormy Daniels gewusst haben

Er wisse auch nicht, woher das Geld gestammt habe.

Bislang war der US-Präsident Fragen über Daniels ausgewichen.

Trump: "Nein, weiß ich nicht". Ihr Anwalt, Michael Avenatti, erläuterte, dass die Vereinbarung ungültig sei, da Trump sie nicht selbst unterschrieben habe. Cohen erklärte, dass die Trump Organisation oder Trumps Wahlkampflager weder direkt noch indirekt an der Zahlung beteiligt gewesen seien oder ihn dafür entschädigt hätten. Die heute 39-Jährige verpflichtete sich in einer Vereinbarung dazu, nicht öffentlich über die sexuelle Begegnung zu sprechen. Es war das erste Mal, dass Trump sich direkt zu der mutmasslichen Affäre mit der Pornodarstellerin äusserte.

Daniels Angaben zufolge hatte sie eine solche Erklärung im Oktober 2016 im Gegenzug für die besagte Geldsumme unterschrieben. Zuletzt klagte Clifford gegen die Vereinbarung. Sie argumentiert, dass diese nie gültig gewesen sei, da Trump sie nicht persönlich unterzeichnet habe.

Die Pornodarstellerin gibt an, 2006 eine Affäre mit Trump eingegangen zu sein.

Der Anwalt des Pornostars meldete Zweifel an Trumps Aussage an: "Wir freuen uns sehr darauf, den Wahrheitsgehalt von Herrn Trumps angeblicher Unkenntnis bezüglich der Zahlung von 130'000 Dollar zu überprüfen", schrieb Anwalt Michael Avenatti im Kurzbotschaftendienst Twitter. Dem Fernsehsender MSNBC sagte er: "Wenn der Präsident nichts über die Zahlung gewusst hat, hat er offensichtlich auch nichts über die (Stillschweige-) Vereinbarung gewusst".

Er verneinte am Donnerstag die Frage, ob er von einer Zahlung in Höhe von 130.000 Dollar (105.000 Euro) im Rahmen einer Schweigevereinbarung gewusst habe. "Wie uns die Geschichte lehrt ist es eine Sache, die Presse zu täuschen und eine ganz andere dies unter Eid zu tun".

Betrog Donald Trump seine Melania gleich zweimal?

Daniels ist eine von mehreren Frauen, die gerichtlich gegen Trump vorgehen.

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