US-Notenbank schlägt neue Kapitalregeln vor

Laut den am Mittwoch veröffentlichten Protokollen der jüngsten geldpolitischen Sitzung vom März ist sich die Fed einig, dass sie die Zügel wahrscheinlich weiter anziehen müssen.

Die US-Notenbank Fed warnt aber vor den Folgen eines Handelskonflikts. "Die große Mehrheit der Währungshüter" sei in Sorge, dass es in dem von US-Präsident Donald Trump angestoßenen Handelsstreit zu "Vergeltungsaktionen anderer Länder" kommen könne.

Die Notenbanker sehen darin ein Abwärtsrisiko für die US-Wirtschaft, wie aus dem Protokoll hervorgeht.

Die US-Notenbank hatte auf der Sitzung ihren Schlüsselzins zur Versorgung der Banken mit Geld auf die aktuell gültige Spanne von 1,5 bis 1,75 Prozent angehoben und zwei weitere Schritte nach oben im laufenden Jahr signalisiert. Einige hätten jedoch vorgeschlagen abzuwarten, ob die Inflation anziehe.

Unterdessen arbeitet die Fed auch an einer Reform der Bankenregulierung. Ziel sei es, die Vorschriften für große Banken abzumildern und zu vereinfachen, teilte die Fed am Dienstag mit. Fed-Chef Jerome Powell hat zuletzt ebenfalls eine weitere Straffung angedeutet. Der neue Kapitalstandard solle als "Stress-Kapital-Puffer" bezeichnet werden und mit der jährlichen Prüfung der Banken (Stresstest) einhergehen.

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